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Wenn Du den Button "fotocommunity"  anklickst, gelangst Du direkt in meine Webpräsenz als Fotograf. Dort hast  Du einen 
weitaus umfassenderen Einblick in meine Fotos:


Wenn Du Lust hast, ein Foto zu kaufen, dann klickst Du eines der folgenden Bild an:

   


Und wenn Du bei mir von Seite zu Seite klickst, dann hast Du oben in der Leiste auch noch eine

Bildergalerie in Fortsetzung.

Hier möchte ich ein paar Gedanken zum Fotografieren ausführen, die mir eingefallen sind, als man von mir erwartete, dass ich mich anlässlich einer Ausstellung äußere.

Neben der Dokumentarfotografie in Wissenschaft und Journalismus, in der es um die genaue ("wahrheitsgetreue") Abbildung des Motivs geht, hat die Fotografie auch immer ihre Absicht, das Abgebildete gestalterisch zu verändern, mehr oder weniger deutlich zum Ausdruck gebracht. Dabei war nicht zu übersehen, dass die Fotografie die Dinge oft überhöhte, wenn man so will, sie "schöner" gemacht hat, als sie sind. Selbst das Porträt sollte den besten Moment, den interessantesten, typischsten Ausdruck eines Gesichts wiedergeben.

Die Abbildung mit den Mitteln der Fotografie befand sich auch immer, wenn man so will, in einer letztlich aussichtslosen Konkurrenz mit der Malerei, gilt ja doch die Gestaltung mit den Mitteln der Malerei allgemein als kunstvoller, weil sie elementarere Mittel einsetzt als die Fotografie: ein Pinsel und Farbe sind eben keine technischen Apparate wie eine Kamera, und, noch ein anderer Aspekt: Fotografen können in den seltensten Fällen malen, also sind sie bestenfalls "Lichtbildner" oder "künstlerische" Fotografen, aber Künstler? Nein. Oder?

Ich erinnere mich an eine Ausstellung im Glockenhaus in Lüneburg. Ich war dabei, meine Fotografien zu hängen, alles Arbeiten, die schon damals in den Zeiten vor der digitalen Fotografie alles andere als "realistisch" waren. Es muss ein Maler gewesen sein, der sich in das Haus verirrt hatte, der beim Betrachten der Fotoarbeiten den Satz sagte: "Warum malt man eigentlich noch?" - Nun ja.

Die digitale Fotografie eröffnet dem Fotografen völlig neue Möglichkeiten, auf das Objekt/ Motiv gestalterisch einzuwirken, es vom Ursprung zu entfernen und ein Bild zu entwickeln, für das das ursprüngliche Motiv vielleicht gerade noch als Anlass bezeichnet werden kann, dennoch gilt: ohne das reale Ausgangsmotiv gäbe es das gestaltete (digital bearbeitete) Ergebnis nicht. Und: trotz der allgemein verfügbaren Software zur Bearbeitung am Computer kann niemand das gleiche Bild noch einmal produzieren. Also ist und bleibt es insofern ein Unikat.

Die sog. Werkzeuge einer Bildbearbeitungssoftware sind z.B. in der "Photoshop-Bibel" ausführlich beschrieben, aber bald sah ich, dass es mich weniger interessiert, diese "Werkzeuge" lehrbuchmäßig anzuwenden, sondern ich habe sie für mich "interpretiert", ihnen Ergebnisse entlockt, die mich selbst überrascht haben. Den Weg zum vorzeigbaren Ergebnis in irgend einer Weise zu protokollieren und so nachvollziehbar, wiederholbar zu machen, ist nicht möglich. Und so hat jeder Prozess tatsächlich etwas Einmaliges.

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Hier meine kleine Bildergalerie.
Wenn Du das kleine Bild anklickst, dann bekommst ein größere Version davon auf Deinen Bildschirm.

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12

Bild 13





 





 

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Dia - Show

Dia - Show  mit Musik (5,1 MB / 4 Min.)



 
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Flyer
 

  
Klick hier

Einen Querschnitt aus meinen digitalen Fotoarbeiten habe ich in zwei Flyern im A5-Format zusammen gestellt. Wer diese erhalten möchte, schickt mir eine eMail(s. unter Kontakt oder unten am Seitenende den gelben Briefkasten). Flups, und die Flyer sind am nächsten Tag in der Post! Schneller gehts wirklich nicht!

Hier ein Eindruck von einem dieser Flyer:



 
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Ausstellungen
Blüten - anders gesehen
 
Vom 04. 03. bis 30. 04. 2003 im Stadtteilzentrum KROKUS/ Kronsberg
Die Motive stammten alle aus dem Bereich Blume/ Blüte, sie wurden mit einer Digitalkamera fotografiert und dann ganz im Sinne des Textes, der unter "Fotografieren" nachgelesen werden kann, am PC bearbeitet..
Hier einige Ausstellungsobjekte:
(Wenn Du das Miniaturformat anklickst, erscheint das Motiv in einem größeren Format)
 

 
Die Eröffnung war gut besucht. Hier ein Foto von einer interessierten Besuchergruppe.
Wenn Du das Miniaturbild anklickst, siehst Du mehr!
 
            
07. Mai - 16. August 2004
"Puppen! Puppen!"
Im "Gloriapark" der AWO in Lehrte
 
Rückblick:

Hier noch einige Informationen zur Ausstellung, die bis zum 31. Januar 2003 unter dem Motto "Blickwinkel" im Klinikum Siloah in Hannover zu sehen war.

Die Ausstellungseröffnung war sehr gut besucht. Hier ein paar Fotos von diesem Ereignis:
(Wenn Du das Miniaturbild anklickst, erscheint das Moiv in einem größeren Format)

 

Astrid Hampe eröffnet
die Ausstellung

Elke Sporleder
spricht die Einführung

Walter Zeis bekommt
eine Blume von
Ursula Eichhorn

Anzel Ross singt
lateinamerikanische Lieder

Blick auf die "lange Wand"
mit zahlreichen Besuchern

 

Hier eine Auflistung meiner bisherigen Ausstellungen.

Was die Presse dazu meinte, findet Ihr unter "Presse". Klar, wo sonst.

1982
"Träume - Gestalten - Strukturen" im Glockenhaus Lüneburg im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Neue Musik in Lüneburg"

1998
"Farbspiele" in Lehrte

1999
"Farbverläufe" Gruppenausstellung im Johanneshaus Empelde

2001
"Tanz der Puppen" im Johanneshaus Empelde

Hier drei Beispiele aus dieser Ausstellung (s. auch die folgende Einführung):
Wenn Du die kleinen Fotos anklickst, kannst Du Dir das Bild im Großformat ansehen.

 




 
Hans-Werner Herbst zur Eröffnung am 31. 01. 2001:

"(Es) konnte keine bessere Auswahl getroffen werden, um uns die Veränderung und Spannung in der Kunst aufzuzeigen, als die Fotos von Puppen, wie wir sie alle kennen, mit den Möglichkeiten der Elektronik, dem Computer zu kombinieren. Es sind farbfrohe Traumbilder entstanden und bewusst auch teilweise traumatische Bilder. Die letzteren nähern sich auf eine fast subtile Weise dem Betrachter, indem Tod und Sterben, Abnormitäten sich aus den Fesseln der "Puppenniedlichkeit" befreien und uns einseitiges Sehen und Empfinden spiegeln. Es ist Walter Zeis zu danken, dass er diesen Blick und sein Interesse an den Menschen auf diese Weise zeigt.
Lassen Sie uns einige Arbeiten betrachten: so die graziösen Damen im Stil der zwanziger Jahre, die sich tänzerisch, verspielt zueinander neigen, den Kapotthut auf dem Kopf und sich wie bei einem Damenkränzchen oder einer Modenschau verhalten. Wir sehen die Mutter mit ihrem Kind, übrigens beides sind Puppen, die von Walter Zeis in die Mitte einer Blüte gesetzt sind und so Geburt und Mutterschutz noch einmal thematisieren.
Oder schauen Sie sich die zwei modernen Frauen in Abendroben an, die aus einem Strahlenkranz von geborstenem Glas schauen - wie auf die Scherben eines vermurksten Abends. Vielleicht ist es auch nur der Blick in einen Spiegel, schemenhaft noch die Illusion der Vorfreude, der Aufwand bei der Garderobe - und dann ein Anruf, der Stimmung und Vorhaben zerstört, und es bleibt nur der traurige Blick in den Spiegel.
Wenn Sie sich die Arbeiten im Speisesaal anschauen, dann sehen Sie eines der am stärksten bearbeiteten, veränderten Fotos. Es hängt über dem Klavier und zeigt von Nahem betrachtet nur bunte Linien auf dunklem Hintergrund. Aus der Distanz wird es zu einem Madonnenbild in der Mandorla und war im Originalfoto eine in Puppengestalt dargestellte nackte, verängstigte Frau."   

"Tanz der Puppen" im Alten- und Pflegeheim Lehrte

2002
"Blech- und Blütenträume" im Johanneshaus Empelde
Hans-Werner Herbst zur Eröffnung am 27. 02. 2002:

"Was für ein sperriger Titel für eine Fotoausstellung! Ja, dazu müssen wohl einige Worte gesagt werden. Zum Einen ist es keine Fotoausstellung, die auf Grund ihrer hervorragenden Belichtungen oder ihrer hervorragenden Kontraste oder ihrer völlig überraschenden Anordnung der Motive für sich spricht oder auf Grund ihrer aufregenden Schwarz-Weiss-Kontraste die Betrachter in ihren Bann zieht. Wenn ein Vergleich mit anderen Fotoausstellungen gewollt ist, dann sind die überraschenden Farben, die Intensität der Farben und ihr Zusammenspiel zu nennen. Es ist die Kreativität, die in den Bann zieht, indem sie Realität bis zur Abstraktheit verändert und neue Perspektiven eröffnet.
Die Blechträume sind die Träume von schönen und schnellen Autos, die irgendwann zerfallen, auf einem Autofriedhof enden. Die Blütenträume sind die Träume von Sommer, Jugend, der duftgefüllten Luft, die sich konservieren möchten in einzelnen Blütenblättern und ihren Farben.

In meinem Lexikon der Fotografie von 1978 gibt es das Stichwort digitale Fotografie noch nicht, die Computerkunst steckt noch in den Kinderschuhen. Heute benutzen wir wie selbstverständlich den Begriff der digitalen Fotografie und haben eine rasante Entwicklung hinter uns. Diese Entwicklung, wenn sie auch keine Generation zurück liegt, sondern nur ein Jahr, können wir bei den ausgestellten Arbeiten von Walter Zeis mühelos feststellen. Waren es bei der letzten Ausstellung "Tanz der Puppen" erste zaghafte Versuche, die Fotos zu verändern, wobei es eben immer noch Puppenbilder blieben, sehen wir heute großartige künstlerische Arbeiten in dieser Ausstellung. Was hat sich getan? Zeis, nie ein Mann der Beliebigkeit, sieht sich von der neuen Technik, von deren Möglichkeiten herausgefordert. Was erst noch zaghaftes Ausprobieren und Suchen war, ist jetzt klar konzeptioniertes Tun. Wohl sind als Verbeugung vor der Schöpfung und als Attribut des Ästhetischen weiterhin noch Blumen, Blüten ein Motiv, aber die Herausforderung wird in Details der Autos gesehen. Nicht vor den frabrikneuen und hochpolierten Wagen, sondern in den Dellen und Schrammen schrottreifer Fahrzeuge, in den Lacksplittern und dem Asphaltstaub der Vergänglichkeit macht Walter Zeis seine Fotos.

Die ausgestellten Fotos von Walter Zeis greifen die Frage nach dem Geheimnis auf und versuchen in der Bearbeitung dahinter zu kommen. Ohne Frage können wir diesem Ansatz bei den Blüten schnell folgen, nicht so leicht machen es dem Betrachter die Detailaufnahmen von den schrottigen Autokarossen. Hier sind tatsächlich in der Bearbeitung selbstständige Kunstwerke entstanden, die in der assoziativen Betrachtung den Mond und die Mondlandung eher sieht, als eine Schrottpresse oder ein Stöckener VW-Fertigungsband. Die Computertechnik wird als Mittel zum Zweck genommen, um den Versuch einer Ästhetisierung des Banalen zu realisieren. Herausgekommen ist bei diesen Versuchen eine Form expressiver Poesie.

 
Immer wieder in der Vergangenheit sagte man den Fotokünstlern nach, dass ihre Kunst sich mit der Malerei nicht messen lassen könnte. Nun steht sie dank der neuen Technik dem nicht mehr nach.
 
Ich war schon sehr überrascht, bei einigen Fotos den Effekt der Dreidimensionalität zu sehen. Da mir das bei Fotografien noch nicht begegnet war, dachte ich zuerst, dass es sich um Collagen handelt, doch durch die Bearbeitung, die Auflösung der den Linien und Flächen zugeordneten Bildpunkte entstehen scharf akzentuierte Farbflächen, die entsprechend gegeneinander gesetzt den beschreibenen Effekt haben.
 
Mag das Spiel mit Farben besonders bei den Blüten noch mehr im Vordergrund stehen, so steht bei den minimalistichen Autoaufnahmen die Auflösung der Flächenbegrenzung im Vordergrund. Die Fotos sind der Realität enthoben und schaffen Träume einer anderen Galaxie."
2004
07. Mai - 16. August
"Puppen! Puppen!"
Im "Gloriapark" der AWO in Lehrte
 
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Presse
 

"Alfelder Zeitung"
12. November 1980

"Der andere Diaabend" - eine Meisterleistung

Walter Zeis kam mit Diaporama sehr gut an

Zuschauer in eine andere Welt versetzt

Im Rahmen der „Woche der offenen Tür" zeigte Walter Zeis in der Jugendbegegnungsstätte „Der andere Dia-Abend". Zuerst wurde ein Diaporama mit dem Titel „Am Meer" vorgeführt. Der Zuschauer konnte sich durch die Überblendserien und die dazu passende Musik einfühlen in eine andere Welt. Die sich langsam aber ständig verändernden Formen und Farben brachten Leben auf die Leinwand. Nicht ein schneller Wechsel von 3 bis 5 Sekundenbildern wurden dem Zuschauer gezeigt, sondern das Bild mit einer Zeit zum Nachdenken und Sichvertiefen. Es folgten "Das Raumportrait", „Phantastisches Grün" und „Fleur" - eine Bildphantasie zur Musik von Jean Michel Jarre. Das ganze Programm dauerte eineinhalb Stunden. Während der Pause und am Ende der Vorführung bestand für alle Zuschauer die Möglichkeit, Fragen an Walter Zeis zu stellen. Hiervon wurde rege Gebrauch gemacht, und Walter Zeis hatte alle Hände voll zu tun, auch dem letzten Interessenten Auskünfte über seine Werke zu erteilen. Weitere Vorführungen finden am 14. November um 18 Uhr im neuen Kunstmuseum Hannover und am 30. November im Glockenhaus in Lüneburg statt. Mit einem Dank an Jugendpfleger Axel Krüger, der diese Vorführung ermöglichte, bleibt nur zu hoffen, dass Walter Zeis und sein „Anderer Dia-Abend" nicht zum letzten Mal in Gronau waren.

"Landeszeitung für die Lüneburger Heide"
Niedersächsisches Tageblatt
2. Dezember 1980

"Tage der Neuen Musik'' in Lüneburg

„Meditation" und „Charaktere"

Profil, Identität und Originalität machen ein Kunstwerk

Der Workshop II mit dem Multimediaprojekt "Meditation" von Helmut W. Erdmann (Musik) und Walter Zeis (Dias) war eindrucksvolle Verbindung von (zumeist) abstrakten Bildern und elektronischen Klängen. Dadurch entstanden zwei Interpretationsebenen, die sich ergänzten wie auch kontrastierten. Eine geschickte Überblendtechnik bewirkte den Eindruck von Dreidimensionalität. 

"Hannoversche Allgemeine Zeitung"
17. November 1980

Ein Erlebnis dagegen war „Aufstieg ins Blau", Text von Hannsferdinand Döbler und Bild von Walter Zeis: eindrucksvolle Bilder von Vegetation und Worte voller Hoffnung und Absturzangst.

"Landeszeitung für die Lüneburger Heide"
Niedersächsisches Tageblatt
27./28. November 1982

Mitternächtliche Multimedia-Experimente

Eine Uraufführung beendete gestern Abend den Eröffnungstag des Festivals „Neue Musik in Lüneburg". Das Nachtkonzert mit dem „MultimediaprojektIV" geriet zur faszinierenden Verschmelzung unterschiedlichster Ausdruckselemente.  Helmut W. Erdmann  verzichtet in seinen „Spiegelungen" auf szenischen Ausdruck, während Klaus-Hinrich Stahmer und Walter Zeis in „Klanglandschaften — Landschaftsklänge" den Improvisationstanz einbeziehen. Zwei fesselnde Werke der Avantgarde.

"Landeszeitung für die Lüneburger Heide"
Niedersächsiches Tageblatt
19. November 1982

Lüneburg-Festival der Neutöner

6OO Gäste: Rekordbesuch — Junge Komponisten vorgestellt

Ausgezeichnet bewährte sich dabei die Idee, in das Spannungsfeld der Gegenwartsmusik eine sehr anregende Bilderausstellung von Walter Zeis zu stellen.

"Würzburger Volksblatt"
31. Januar 1983

Spiegelungen mit Farbdias

Die zweite dieser Vorführungen brachte zunächst „Spiegelungen" aus dem Jahr 1982 von Helmut W. Erdmann und Walter Zeis. Zeis besorgte auch die Koordination bei der Aufführung. Die spezifisch musikalische Komponente bestand in elektronischen Klängen, realisiert von Erdmann, wobei auch der Improvisation auf Flöten, der Live-Elektronik, ein Platz eingeräumt wurde. Parallel dazu wurden Farbdias projiziert, die zum Teil übereinandergeblendet waren und ineinander übergingen. Wechselseitige „Spiegelungen" also nicht nur zwischen Musik und Dia, sondern auch der einzelnen Bilder untereinander. Verschiedenste Bereiche, Details der heutigen Wirklichkeit, Naturbilder, Städteaufnahmen mit viel Beton, Graffitiparolen auf Beton oder Backstein, dazwischen ein Kindergesicht, wurden miteinander konfrontiert, gruppierten sich leitmotivisch, ebenso wie die Einzelabschnitte der Musik. Das ist ein interessanter, Aufmerksamkeit heischender Weg. 
Klaus Hinrich Stahmers Tonbandcollage „Landschaftsklänge" nutzte die audiovisuelle Kombination etwas zupackender, kompakter: Die Projektion konzentrierte sich auf  Naturbilder aus dem Mittelmeerraum, die Korrespondenzen mit der Musik erschienen greifbarer. Vor allem aber war es die Bewegungsimprovisation, beherrscht ausgeführt von Monika Konrad und Anne Weidmann, durch die ein wesentliches Moment der Belebung und Spannung eingebracht wurde

"Main Post" Würzburg
1. Februar 1983

'Tage der Neuen Musik'    

Medien im Gespräch

Walter Zeis, von dem die virtuos fotografierten, sensibel komponiert und wohltuend in weichen Übergängen auf die Leinwand projizierten Bilder stammten, nannte das ganze schlicht und bescheiden einen Versuch.

Vorwiegend Detailbilder moderner Wohnarchitektur und Bilder aus der Gebrauchswelt des Stadtmenschen waren in Ausschnitten wie durch ein Brennglas gebündelt. Sie sollten zum Nachdenken verführen, wobei die fotografierte Philosophie um Themen wie Leben/ Gorleben, Lieblosigkeit und das Sterben von Idyllen kreiste. Die Musik ersann und lieferte der Flötist Helmut W. Erdmann, der einem mit elektronischen Klangbildern gespeisten Band wiederum elektronisch variierte Flötenklänge zuführte.

In den "Landschaftsklängen" (1982) gewann die Musik mehr noch als bei den „Spiegelungen" (ebenfalls 1982) die Oberhand. Klaus Hinrich Stahmers Tonbandcollage hatte mehr Leben, sie erlaubte dem Hörer mehr Fantasie und dem Bildinterpreten Walter Zeis die Flucht aus der Sterilität erdrückender Elektronik. Die Bilder von Walter Zeis - Einblicke, Durchblicke und Ausblicke in Traumlandschaften - setzten einen hintergründigen Kontrapunkt.

"Burgdorfer Tageblatt"
04. August 1998

Musik-Grillabend und Ausstellung im Altersheim

Plattenteller-Wünsche und Tenor-Begleitung

LEHRTE (r/kl). Am Donnerstag, 5. August, lädt ab 18 Uhr das Evangelische Alters- und Pflegeheim in der Iltener Straße 21 die Bewohner und interessierte Gäste zu einem Grillabend in den Garten des Hauses ein. Zur Unterhaltung gibt es Evergreens vom Plattenteller, die von Walter Nebel aufgelegt werden. Bereits um 17 Uhr wird am gleichen Tag im Alters- und Pflegeheim eine Foto-Ausstellung zum Thema „Farbspiele" des hannoverschen Künstlers Walter Zeis eröffnet. Zur Eröffnung wird der auch als Tenor tätige Künstler selbst einige Stücke aus seinem Repertoire singen. Dazu wird er am Klavier von Lothar Eichhorn begleitet. 

"Calenberger Zeitung"
02. Februar 2001

Farbenfroher Tanz der Puppen

Walter Zeis zeigt Fotos und Collagen im Johanneshaus Empelde

Eine Mutter mit einem Baby, die in der Mitte einer Blüte sitzt. Eine Geisha im traditionellen Gewand. Der Fotograf Walter Zeis hat seine Puppen bei einer internationalen Ausstellung entdeckt und sie mit Hilfe einer Digitalkamera auf eine ganz besondere Art eingefangen. Doch es ist nicht nur die reine Wiedergabe der Objekte, die den Betrachter aufmerksam macht. Der Künstler verfremdet die Fotos am Computer derart, dass erst bei näherem Hinsehen die Puppen zwischen Linien und Farben erkennbar werden.

Der 1934 in Mährisch Trübau/Tschechien geborene Walter Zeis beschäftigt sich bereits seit 20 Jahren mit der kreativen Fotografie. Er beteiligte sich in dieser Zeit an multimedialen Projekten, in denen er mit Komponisten, Instrumentalisten und Tänzern zusammenarbeitete.

Seine neueste Fotoausstellung ist am Mittwoch in der Eingangshalle des Senioren- und Pflegeheims Johanneshaus in Empelde eröffnet worden. Heimleiter Hans-Werner Herbst begrüßte die zahlreich erschienenen Kunstliebhaber mit den Worten „Tanz der Puppen, oder Herr Zeis lässt die Puppen tanzen". Hans-Werner Herbst sieht in den Fotos den gelungenen Versuch, die Veränderung und die Spannung in der Kunst aufzuzeigen, indem die Puppen, wie jeder sie kennt, mit den Möglichkeiten der Computertechnik kombiniert werden.

Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung von Lothar Eichhorn begleitet, der am Klavier Werke von Tschaikowsky und Schostakowitsch zum Besten gab.  

 
Phantasievoll:
Auch eine Geisha im traditionellen Gewand hat
Walter Zeis auf ungewöhnliche Art und Weise abgelichtet.
 

"Calenberger Zeitung"
11. Februar 2001

„Tanz der Puppen" im Empelder Johanneshaus

Künstler Walter Zeis präsentiert Fotos und Collagen

EMPELDE (nid). Wiederum ist es dem Leiter des bekannten Senioren- und Pflegeheims Johanneshaus gelungen, eine besondere Ausstellung in den Räumen zu präsentieren.

Der in Tschechien geborene und in Hannover lebende Künstler Walter Zeis hatte zu einer Ausstellung besonderer Art eingeladen. Fotos und Fotocollagen standen den Gästen, Freunden und Besuchern bei der Eröffnung der Vernissage zur Besichtigung bereit. Zum Thema „Tanz der Puppen" hatte der Künstler dem interessierten Publikum eine Vielfalt von Kunstwerken anzubieten.

Mit schriftstellerischen Arbeiten, Veröffentlichungen in Feuilletons, Zeitungen (Prosa in Fortsetzungen) und Lesungen sowie Veranstaltungen in verschiedenen
Niedersächsischen Städten hatte Walter Zeis seine künstlerische Laufbahn begonnen. Einige Jahrzehnte später wurde die kreative Fotografie ein großer Bestandteil der weiteren Aktivitäten. Aktionen im Bereich Multimedia in Zusammenarbeit mit Komponisten, improvisierenden Instrumentalisten und Tänzern regten ihn an, nicht nur in Hannover, sondern mehrere Städte in Deutschland und im benachbarten Österreich aufzusuchen.

Außer Fotoausstellungen gehörten auch Zeichnen und Malen mit besonderen Techniken zum Betätigungsfeld des Künstlers. Als weitere Höhepunkte machte sich der Künstler einen Namen nach einer Gesangsausbildung. Als Mitwirkender an den Konzerten im Rahmen von New Time (Klavierhaus Döll) und Liederabenden mit Lesungen in Einrichtungen für Senioren, ist der heute 66-jährige kein Unbekannter mehr in der Szene der Künste. In den letzten Jahren war Walter Zeis auch als Redaktionsleiter bei Radio Flora tätig, bevor er sein Hauptaugenmerk mit Erfolg auf die digitale Fotografie legte.

 
Künstler Walter Zeis vor einem seiner Werke
 

"Hallo Sonntag"
24. Februar 2002

Blech- und Blütenträume im Empelder Johanneshaus

Künstler Walter Zeis stellt seine Werke aus

EMPELDE (nid). Zu einer Veranstaltung besonderer Qualität haben der Leiter des Senioren- und Pflegeheims Johanneshaus und der vielseitige Künstler Walter Zeis nach einer einjährigen schöpferischen Pause eingeladen.

Unter dem Titel „Blech-und Blütenträume" werden besondere digitale Fotografien präsentiert. Abstrakte Werke auf Blech und Blumen in verschiedenen Variationen können vom interessierten Betrachter in Augenschein genommen werden. Orchideen, Rosen und andere Blütenträume, dargeboten in kräftigen Farben, sowie weitere zarte Motive sind dazu angetan, das Publikum zu begeistern. Es wird auch nicht schwer sein, den kritischen Besucher für das Abstrakte der Kunstwerke zu motivieren.

Walter Zeis, 1934 in Mährisch Trübau/Tschechien geboren, begann nach fast drei Jahrzehnten seine künstlerischen Aktivitäten.

Mit schriftstellerischen Arbeiten, Lesungen in Hannover und mehreren Auftritten in Niedersachsen trat der heute 67jährige Allround-Mann erstmalig in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Es folgte die kreative Fotografie, die durch Zeichnen und Mandala-Malen verbunden und vervollkommnet werden konnte.

Bevor sich Walter Zeis vor wiegend der Fotografie und Bildbearbeitung widmete, trat er ab1990 nach einer Gesangsausbildung bei verschiedenen Konzerten und Liederabenden sehr positiv in Erscheinung. Auch in der Hörfunkarbeit machte sich der Künstler als Leiter der Redaktion Silberstreif/ Radio Flora einen Namen.

Bei der Eröffnung der Ausstellung am 27. Februar 2002, 16.30 Uhr, wird „Das Trio", Walter Zeis (Tenor) Elke Sporleder (Sopran) und Lothar Eichhorn (Klavier) den musikalischen Part über nehmen.

 
 

"Calenberger Zeitung"
26. Februar 2002

„Träume aus Blech und Blüten"

Mit der Kamera auf das Fotoobjekt gestalterischen Einfluss nehmen, es vom Ursprung zu entfernen und am Computer ein neues Bild entwickeln - das fasziniert den hannoverschen Künstler Walter Zeis an der digitalen Fotografie. Die Motive seiner Bilder, die er noch bis zum 11. April im Seniorenwohnheim Johanneshaus Empelde zeigt, scheinen auf den ersten Blick unvereinbar: Blumen, Blüten und Teile vom Autoschrottplatz. Die moderne Bildbearbeitung lässt die Grenzen zwischen Natur und Technik verschwimmen, das Ergebnis wirkt fast poetisch, meint Hans Werner Herbst, Leiter des Johanneshauses. Der Betrachter fühlt sich zum Beispiel in eine Mondlandschaft versetzt. Tatsachlich handelt es sich Autoscheinwerfer. In einer anderen Variante hat Zeis das Ursprungsmotiv abstrahiert und es bewusst ins Hochformat gestellt. Die Farben und Schärfen sind verändert. „Da kommt man nicht mehr ohne weiteres auf die Assoziation Weltraum", stellt Zeis fest.

 

"Lehrter Zeitung" 5. Mai 2004
 
Neue Ausstellung „Puppen! Puppen!"
LEHRTE (kl).

Unter dem Motto „Puppen! Pup­pen!" steht die neue Aus­stellung des Seniorenzen­trums „Gloria Park" der Arbeiterwohlfahrt
(AWO), die am Freitag, 7. Mai, um 16.00 Uhr im Pavillon in der Ahltener Straße 20 eröffnet wird. Es handelt sich hierbei um Fotos und Fotocollagen des vielseiti­ gen Künstlers Walter Zeis aus Hannover. Nicht nur Fotografie, sondern auch Zeichnungen und schrift­stellerische Arbeiten gehören zu seinen künst­lerischen Werken.Ab 1990 begann Walter Zeis, der 1934 in Mährisch Trübau/Tschechien gebo­ren wurde, mit einer Ge­sangsausbildung. Seit dem Jahr 2000 gehört er mit zu dem Ensemble „Das Trio".Aber auch bei Bürgerra­dio Flora ist er - als Leiter der Redaktion . „Silber­streif" - zu hören.„Puppen! Puppen!" führt in die Welt anderer Länder, anderer Kulturen und weckt vielleicht auch Kindheitserinnerungen.
Die Ausstellung ist im Anschluss bis zum 16. Au­gust täglich von 9.00 bis 17,00 Uhr zu sehen.Einige Fotos des Künstlers können auch im be­nachbarten Cafe „Flair" von 10.00 bis 17.00 Uhr und den übrigen angege­benen Öffnungszeiten be­sichtigt werden.

"Calenberger Zeitung"
23. August 2004

Rosen inspirieren den Fotografen Walter Zeis

Der 70-Jährige zeigt seine Aufnahmen im Johanneshaus in Empelde


 


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EMPELDE. Die enorme Artenvielfalt, die Blütenformen, die Farbenpracht und natürlich der Duft - keine Pflanze fasziniert Walter Zeis so sehr wie die Königin der Blumen, die Rose. "Alles Rosen - oder?" lautet auch seine Ausstellung im Pflegeheim Johanneshaus in Empelde.
Walter Zeis hat sich im vorigen August inspirieren und hinreißen lassen vom Anblick der Blüten und Knospen im Kurpark und Rosarium in Bad Wörishofen im Allgäu. Jeden Tag ist der 70-jährige Hannoveraner ein paar Stunden spazieren gegangen, hat sich die Rosen angesehen und von jeder Blüte den Duft geschnuppert. Im Laufe seiner Kur hat er etwa 150 Aufnahmen mit seiner Digitalkamera gemacht. Zu Hause hat sich Zeis die schönsten Bilder ausgesucht und sie am Computer bearbeitet. Spiegelungen, farbliche Veränderungen und das Unterlegen der Rosenblüten mit einer Struktur geben zum Teil ganz andere Ansichten der Pflanzen. Aber Zeis hat auch viele Rosenaufnahmen einfach im Original belassen.

Von Zeis sind im Johanneshaus an der Berliner Straße 27 noch bis Donnerstag, 21. Oktober, 33 Bilder zu sehen. Die Ausstellung im Foyer und im Speisesaal ist täglich von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet.                                        thö

"Wathlinger Zeitung"
05. Juni 2007


Photographie/ Photographik von WalterZeis

Walter Zeis, geboren 1934 in Mähren, ist ein kreatives Multitalent Schreiben, Malen, Singen oder Radio machen betreibt er intensiv. Schon seit 1978 interessiert er sich für die kreative Fotografie. Dieser Bereich hat durch die Digitalfotografie für ihn eine neue Intensität gewonnen. Walter Zeis fotografierte erst mit einer NIKON Coolpix 990, dann Coolpix 5700, jetzt NIKON D70s. Unter Zuhilfenahme verschiedener Objektive durchstreift er seine Umgebung, immer auf der Suche nach graphisch interessanten Motiven. Der zweite Teil des künstlerischen Prozesses erfolgt am PC. Die digitale Fotografie eröffnet dem Fotografen völlig neue Möglichkeiten, auf das Objekt/ Motiv gestalterisch einzuwirken, es vom Ursprung zu entfernen und ein Bild zu entwickeln, für das das ursprüngliche Motiv vielleicht gerade noch als Anlass bezeichnet werden kann. Statt lehrbuchmäßig vorzugehen, experimentierte Zeis mit den Werkzeugen der Bildbearbeitungssoftware und „entlockte" dem Computer Ergebnisse, die ihn selbst überrascht haben. "Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht",  zitiert er Andreas Feininger auf seiner Homepage.
Bei Walter Zeis findet man nun höchst unterschiedliche photo-graphische Arbeiten vom  1:1 abgebildeten Motiv bis zu völlig verfremdeter Graphik. Eine kleine Rostbeule an einem Schrottauto sieht durch die enorme Vergrößerung und farbliche Verfremdung aus wie das Satellitenfoto eines Flussdeltas. Eine surrealistisch komponierte Versammlung von Gegenständen, die überhaupt nicht zusammen zu passen scheinen, fand er hingegen genau wie abgebildet auf einem Flohmarkt. Allen Bildern gemeinsam ist ihre perfekte Komposition in Bildausschnitt und Farbgestaltung, die durch die aufwändigen großformatigen Reproduktionen so leuchtend zur Geltung kommen wie am Bildschirm.





























 

"Calenberger Zeitung"
19. Dezember 2007


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